Gerettete Kängurus bringen Pflegerin Vertrauensbeweis.

Kelly, eine australische Tierpflegerin, verbringt viel Zeit mit der Pflege und Aufzucht von elternlosen Tieren. Seit mehreren Jahren kümmert sich die junge Frau liebevoll um verwaiste Vögel, Reptilien oder andere tierische Bewohner Australiens – vor allem Kängurus. Eines von ihnen zeigte mit einer rührenden Geste, dass es seine Retterin nie vergessen hat.

Instagram/retaboop

Das Känguruweibchen Jill kehrte nämlich eines Tages zum Tierheim zurück und hatte jemand ganz Besonderen mit dabei. Aus ihrem Kängurubeutel schaute fröhlich ein Jungtier heraus. Jill war also eine stolze Mutter geworden und präsentierte ihr Junges genau der Frau, die sie zuvor aufgezogen und behütet hatte.

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Aber nicht nur Jill kam zu Besuch, auch andere erwachsene Kängurus kommen manchmal – mit oder ohne Kind – auf eine Stippvisite vorbei.

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Kelly meint, dass es dafür mehrere Gründe gibt: „Einerseits wissen sie, dass hier ein sicherer Ort ist. Deswegen bringen sie ihre Kinder mit. Ich gebe ihnen außerdem Futter, solange sie da sind. Sie mögen auch Süßigkeiten und suchen Schutz, wenn es kalt und nass ist.“

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Im Übrigen sorgt wohl die sogenannte „weiche Entlassung“ in die Wildnis dafür, dass das Band zwischen Pfleger und Tier nicht allzu schnell reißt. Wenn ehemalige Jungtiere alt genug sind, um auf eigenen Beinen zu stehen, dürfen sie das Gehege verlassen, werden jedoch nicht abgewiesen, wenn sie wiederkommen.

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Oft gehen sie zunächst für eher kurze Abenteuer in die Wildnis, können aber auf diese Weise genügend Selbstvertrauen aufbauen, bis sie das Heim endgültig verlassen. Zu vergessen scheinen sie jedoch die fürsorgliche Pflege nie, weswegen Jill wohl auch mit ihrem süßen Baby zurückgekommen ist.

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Dank der hingebungsvollen Pflege von Kelly, die sich um ihre tierischen Schützlinge wie um ihre eigenen Kinder kümmert, haben Kängurumütter immer einen sicheren Ort, zu dem sie sogar ihre Kinder bringen können.

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„So sehr ich sie auch liebe – die schönste Belohnung ist es, dass sie zurück in die Wildnis gehen“, schrieb Kelly. „Apropos, es gibt immer wieder ein neues Tierbaby, das Pflege braucht.“

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