Junge wird von Mutter in den Kopf geschossen und überlebt.

Für Andra Munoz ist ihr Neffe ein lebendes Wunder. Allein, dass der 11-jährige Joey Slaight mit seinen Cousins fröhlich spielen, laufen und lachen kann, hätte vor drei Jahren wirklich niemand gedacht. Denn der Junge aus Montfort in Wisconsin (USA) ist dem Tod nur knapp entronnen.

Es ist der 2. Januar 2015, als  seine Mutter Morgan Slaight einen Revolver nimmt und ihren beiden kleinen Söhnen in den Kopf schießt. Danach richtet die schizophrene und von Metamphetaminen abhängige Frau sich selbst. Für Joeys 6-jährigen Bruder Jaxon kommt jede Hilfe zu spät. 

Go Fund Me/Support Slaight/ Stephens Family

Joey überlebt als Einziger. Doch die Kugel bleibt tief hinter seinem linken Auge hängen. Die Ärzte haben wenig Hoffnung, dass der Junge sich von den schweren Hirnschäden erholen wird. 

Aber der 8-Jährige überrascht alle mit seinem unbändigen Durchhaltevermögen. „Dieser Junge hat sich seinen Weg zur Genesung mit Klauen und Zähnen und großem Willen erkämpft“, erzählt seine Tante Andra, die ihn in ihre Familie aufgenommen hat. Über zwei Jahre verbringt der US-Amerikaner in einem Rehabilitationszentrum, um dort die einfachsten Dinge wie Sprechen und Laufen wiederzuerlernen. 

Auch sein Vater Tyler begleitet ihn während des gesamten Genesungsprozesses. Joey habe ihn inspiriert, so der ehemalige Drogensüchtige, und er sei nun seit drei Jahren clean. Für seinen Sohn, der diese traumatische Erfahrung durchmachen musste, möchte er unbedingt ein besserer Mensch werden. 

Seine verbliebene Familie gibt alles, um dem Jungen all die Unterstützung und Liebe zu schenken, die er so dringend benötigt. Nachdem er sich über Monate hinweg zurück ins Leben gekämpft hat, darf Joey die Klinik nun wieder verlassen. „Er lächelte und sagte nur: 'Ich gehe nach Hause, endlich'“, erinnert sich sein Vormund Andra. „Er hat sich in all den Bereichen verbessert, die uns anfangs Sorgen gemacht haben: körperlich, sprachlich, sein Gleichgewichtssinn. Er hat niemals aufgegeben.“

Der 11-Jährige ist nun am glücklichsten, wenn er mit seinen Cousins im Garten toben kann. Und dieser Anblick könnte wiederum seine Tante nicht glücklicher machen. „Wir hätten niemals geglaubt, dass Joey in der Lage sein würde, mit anderen Leuten zu interagieren, geschweige denn wie andere Kinder draußen zu spielen. Es ist unfassbar.“

Joey hat wirklich einen unglaublichen Weg hinter sich und in den letzten drei Jahren niemals den Lebenswillen verloren. Ein echter kleiner Held! 

Quelle:

People

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