Mutter behauptet: „Muttermilch hat mein Baby geheilt.“

Im Herbst 2017 brachte die junge US-Amerikanerin Paige Peterson ihr erstes Kind, Tochter Raina, auf die Welt. Die frischgebackene Mama schätzt das Stillen von Anfang an sehr, denn sie genießt nicht nur die gemeinsamen Augenblicke in Zweisamkeit mit ihrer Tochter, sondern ist sich auch der praktischen Vorteile bewusst, denn durch das Stillen hat sie immer genug Milch in der richtigen Temperatur dabei, die auch noch optimal auf die Bedürfnisse ihrer Tochter abgestimmt ist.

Im Januar wurde im Rahmen einer Routineuntersuchung bei der nur wenigen Monate alten Raina unerwartet die für Babys gefährliche Influenza diagnostiziert. „Raina wurde letztes Wochenende positiv auf Grippe getestet. Als die Krankenschwester mir das sagte, glaubte ich ihr zunächst nicht, weil Raina keine Symptome gezeigt hatte“, erklärte ihre Mutter Ende Januar dieses Jahres auf Facebook.

Paige hatte nur eine Erklärung dafür, warum Raina nicht schwerwiegend an der Grippe erkrankte: Ihre Muttermilch habe ihre Tochter offenbar vor dem Schlimmsten bewahrt. Um ihre These zu untermauern, postete sie auf Facebook ein Foto von zwei Packungen abgepumpter Muttermilch, die verschiedene Farben hatten, und schrieb dazu:

„Die gefrorene Milch auf der linken Seite ist zwei Wochen alt. Die eingefrorene Milch auf der rechten Seite ist vom letzten Wochenende, als Raina positiv auf Grippe getestet wurde. Ist der Farbunterschied zu erkennen?

Meine Muttermilch hat selbstständig Antikörper gebildet, um mögliche Infektionen meiner Tochter zu bekämpfen. Ich habe ihr nie Tamiflu gegeben.

Das ist der Grund, warum ich stille!

Wenn du gerade erst Mutter geworden bist und stillen möchtest, sei bitte geduldig und suche dir Hilfe, wenn du sie brauchst. Stillen ist so wichtig für unsere Babys.“

Paige macht mit ihrem Beitrag auf die positiven Nebenwirkungen des Stillens aufmerksam, wenngleich sich die Antikörperbildung nicht in der Farbgebung der Milch widerspiegelt. Diese resultiert nämlich aus dem erhöhten Fettgehalt der Milch, da der Körper des Babys für die Bekämpfung der Keime mehr Kalorien verbrennen muss; die fetthaltigere Milch versorgt das Baby also mit mehr Energie, um die Keime schneller besiegen zu können.

Eine Entscheidung für das Stillen ist ohne Zweifel sehr gut, doch auch eine Entscheidung dagegen, sei es aus medizinischen oder persönlichen Gründen, ist alles andere als verwerflich, denn das Wichtigste ist, dass sich Mutter und Kind wohlfühlen.

Quelle:

cafemomMirror

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