Mit 22 günstigen Kniffen zum Luxus-Schick.

„Trautes Heim, Glück allein.“ Dieses Sprichwort macht es deutlich: Zu Hause ist es am schönsten. Hier sind wir frei und fühlen uns wohl. In unseren eigenen vier Wänden sind wir König. Darum soll unsere Wohnung auch stilvoll und exklusiv wirken. Damit das klappt, braucht es weder viel Geld noch einen professionellen Innenarchitekten. Mit ein paar Kniffen strahlt die eigene Wohnung wie eine Luxusvilla. Und so geht’s:

Zunächst solltet ihr euch bei der Einrichtung klar sein, was euch wichtig ist. Setzt Prioritäten: Kuschelcouch oder Designersofa? Regendusche oder Badewanne mit Schummerlicht? Lieblingsstücke und Lieblingsorte solltet ihr in Szene setzen – und ruhig auch etwas mehr Geld für sie investieren. Darüber hinaus ist es wichtig, dass ihr eine klare Linie in der Gestaltung zeigt: ob rustikal oder modern, verspielt oder harmonisch – je mehr eure Wohnung als Ganzes wirkt, umso hochwertiger wirkt jedes einzelne Detail.

1.) Der Boden nimmt neben den Wänden die meiste Fläche ein. Grund genug, ihm etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Grundregel: Je freier der Boden, desto eleganter die Wohnung. Bevorzugt also Hängeschränke oder Möbel mit hohen Beinen, und bringt so viel wie möglich in höheren Lagen unter. 

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2.) Mit einem geradezu skandalös einfachen Trick lässt sich der Fußboden enorm aufwerten: Hochgesetzte „falsche“ Leisten weiten den Raum optisch und sind Ausdruck prachtvoller Wohnkultur.

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3.) Ein starker Kontrast zwischen Parkett und Wandfarbe bringt Dramatik ins Haus und erweckt einen auserlesenen Eindruck.

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4.) Selbst in der buntesten Wohnung muss ein Teppich mit den anderen „Großtextilien“ wie Sofa und Gardinen harmonieren. Wenn sich die Einrichtung jedoch farblich insgesamt zurückhält, kann ein greller Teppich glanzvolle Akzente setzen.

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5.) Lange Gardinen, die knapp unter der Decke ansetzen und bis zum Boden reichen, strecken die Wand und sehen edel aus. Schwere Stoffe wirken nobel, leichte Stoffe lebendig.

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6.) Einen grandiosen Luxus-Effekt erzielt man mit Wandvertäfelungen. Mit etwas handwerklichem Geschick kann man diese aus günstigen Holzpaneelen selbst herstellen. 

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7.) So genannte PU-Balken sehen rustikalen Echtholzbalken täuschend ähnlich. Zudem lassen sie sich ohne viel Aufwand anbringen. Du kannst damit also günstig und effektvoll Struktur in Decken und Räume bringen.

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8.) Auch bei Stuckleisten und Stuckapplikaturen gibt es preiswerte Alternativen, die einfach an die Decke geklebt werden. Kein Kronleuchter wirkt ohne Stuckverzierung authentisch.

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9.) Bei der Frage, ob Putz oder Tapete besser ist, gehen die Meinungen auseinander. Wie auch immer gilt hier ebenfalls: Wer einen klaren Plan hat, darf sich einiges trauen. Mut strahlt Selbstbewusstsein aus – und Selbstbewusstsein verbinden wir intuitiv mit Klasse. Mit Glanztapeten oder kräftigen Farben lassen sich so gekonnt Akzente setzen. Raufaser-Tapeten sind beim Nobel-Look tabu.

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10.) In alten „James Bond“-Filmen oder in der Serie „Dallas“ sieht man sie immer wieder: Wandverkleidungen aus Schiefer, Stein oder Holz. Und auch heute noch kann man damit nur gewinnen. Denn das feinporige Material verströmt Wärme und dämpft das Licht auf natürliche Weise.

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11.) Was beim Fußboden und den Wänden gut funktioniert, klappt auch bei Türen und Fenstern. Vertäfelungen und Rahmen lassen sich einfach anbringen und sind weitaus kostengünstiger als ein Austausch. Übrigens lassen sich auch Türklinken und Fenstergriffe spielend leicht wechseln.

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12.) Bei Treppen solltest du die alten Teppichläufer rausreißen. Sind die Stufen unansehnlich, lassen sich auch diese mit Laminatverkleidungen und neuem Anstrich (achte auf Kontraste!) auffrischen.

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13.) Materialien, die man gerne berührt (Holz, Stein oder Stoff), sollten in einem Zimmer als wiederkehrendes Motiv erkennbar sein. Hierbei darf man ruhig verspielt sein und Ungewohntes probieren.

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14.) Spiegel lassen den Raum größer wirken und bringen mit ihrer glatten Oberfläche Glanz in die Wohnung. Warum also nicht einmal statt Bildern einen Spiegel an die Wand hängen?

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15.) Du brauchst keinen echten Picasso. Bei Bildern ist es weitaus entscheidender, wie sie gerahmt und angeordnet sind. Ein Poster mit Klebestreifen sieht billig aus – in Glas gefasst, kann ein schönes Poster dagegen ein optisches Highlight darstellen. Mehrere kleine Bilder sollten eher dicht gruppiert als verstreut aufgehängt werden, das wirkt ruhiger.

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16.) Auch für Deko und Blumen gilt: Gruppenweise in Szene setzen ist besser als weiträumig verteilen. Aus irgendeinem Grund finden wir dabei ungerade Zahlen (1, 3, 5 oder 7) besonders schön.

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17.) Mit hübschen Sofakissen lässt sich das ganze Wohnzimmer verändern. Daher sollte man bei ihnen nicht sparen, sondern auf hochwertige Bezüge zurückgreifen.

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18.) Mit einem schmalen Board hinter dem Sofa wird die Sitzgelegenheit zum Ausstellungsstück. Ein toller Trick!

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19.) Hat man beim Kauf des Esstischs gespart und stört sich nun am Billigfurnier der Tischplatte, könnten Holzbretter die Lösung sein. Auch der Wohnzimmertisch lässt sich individuell verkleiden – etwa mit bunten Kacheln.

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20.) Mehrere kleine Lichtquellen machen deine Wohnung spannend, geben Struktur und lassen den Blick auf deine Lieblingsstücke wandern.

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21.) Gefällt dir dein Badezimmer nicht mehr? Alten Fliesen und Kacheln kann man mit Farbe superleicht neues Leben einhauchen.

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22.) Ein großer Spiegel und hochwertige Materialien sind im Bad das A und O. Holz- oder Steinverkleidungen wirken hier besonders exquisit (es gibt durchaus preiswerte Laminat-Alternativen, die badezimmertauglich sind). Denke auch an die verschiedenen Lichtquellen! 

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Zum Schluss noch ein paar Anregungen. Vielleicht ist ja die eine oder andere Idee dabei, die dir zusagt:

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Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Das ist auch so ein Sprichwort. Für die Wohnungsgestaltung ist es auf jeden Fall zutreffend. Mit einer klaren Vorstellung davon, was einem gefällt, kann man viel aus seinen vier Wänden machen. Denn der Unterschied zwischen einer normalen und einer stilvollen Wohnung liegt nicht am Geldbeutel, sondern an deinem Durchsetzungswillen. Also – ran an an die Arbeit! Und teile diesen Artikel mit allen, die noch unentschlossen sind, etwas zu verändern!

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