Hunde-Fund im Eis hält Forscher in Atem

Die „besten Freunde der Menschen“ werden sie genannt: Hunde begleiten uns schon so lange durch die Welt, dass die meisten sich ein Leben ohne ihre treuen vierbeinigen Freunde gar nicht vorstellen können.

Doch wie erstaunlich lange diese besondere Freundschaft schon zurückreicht, ahnen die meisten Hundefreunde kaum. So war es eine wahrhaftige Sensation, als Forscher während des letzten Sommers einen perfekt erhaltenen Hundekörper im permanent gefrorenen Boden des nordöstlichen Sibiriens fanden.

Der Hund, den sie „Dogor“ tauften, soll um die 18.000 Jahre alt sein und gilt damit als etwas, von dem die Forscher sich nicht hundertprozentig sicher sind, wo auf der Skala zwischen „Wolf“ und „Hund“ sie Dogor einordnen sollen.

Er stammt wahrscheinlich genau aus der Entwicklungsphase, in der Wölfe erfolgreich von Menschen domestiziert wurden. Daher glauben die Forscher, dass er tatsächlich der älteste jemals gefundene Hund sein könnte. Er ist entweder eine sehr späte Form des Wolfes oder eine sehr frühe Form des Hundes.

Da Dogor außergewöhnlich gut erhalten ist, wird es den Forschern möglich sein, an seinen Überresten umfangreiche Untersuchungen durchzuführen.

Der Name „Dogor“ kommt aus der Sprache der in Ostsibirien beheimateten Jakuten und bedeutet „Freund“. Welch passender Name für den pelzigen Gesellen und was für eine aufregende Gelegenheit für die Wissenschaft! Wer weiß, was wir von Dogor noch alles über die Freundschaft zwischen Mensch und Hund lernen können?

Quelle:

Unilad

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