15 Vorher-nachher-Bilder von Ex-Drogenabhängigen

Drogensucht ist eine Krankheit, aus deren Fängen man sich selbst nur sehr schwer wieder befreien kann. Doch auch wenn der Weg des Entzugs ein langer und steiniger ist, gibt es Menschen, die ihn erfolgreich gegangen sind.

Auf der Instagram-Seite „The Addict's Diary“ (auf Deutsch: das Sucht-Tagebuch) teilen ehemalige Drogensüchtige ihre Erfahrungen und Erfolge mit anderen Betroffenen, um sich gegenseitig Mut zuzusprechen und um sich täglich selbst daran zu erinnern, wie schön das Leben auch ohne Drogen sein kann. 

1.) „Dieses Polizeifoto dokumentiert meinen absoluten Tiefpunkt. Ich war obdachlos und konsumierte täglich Heroin und Meth. Am 3. Mai 2018 wurde ich verhaftet und überwand meine Sucht. Die Zeit des Entzugs war nicht immer einfach, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.“

 
 
 
 
 
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2.) „So sehe ich nach 393 Tagen ohne Drogen aus. Für mich ist es ein wahrgewordenes Wunder!“

 
 
 
 
 
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3.) „Mit 18 fing ich an, Heroin und Meth zu spritzen. Zwei Jahre später wurde bei mir HIV diagnostiziert, was mich nur noch tiefer sinken ließ. Mit 25, am 12. Dezember, spritzte ich mir eine Überdosis und lag im Sterben, nur durch einen glücklichen Zufall fand mich eine Frau, die Naloxon dabeihatte. Am 17. Dezember habe ich mich schließlich dazu entschlossen, einen Entzug zu machen. Ich bin jetzt seit 17 Monaten und 15 Tagen clean. Ich bin der lebende Beweis dafür, dass man es schaffen kann.“

 
 
 
 
 
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4.) „Den Großteil meines Lebens war ich abhängig. Heute bin ich seit 2 Jahren und 6 Monaten frei von Meth und Medikamenten. Nach dem Entzug erhielt ich meinen Führerschein nach 18 Jahren zurück. Ich arbeite in Vollzeit und nächste Woche beginnt meine Ausbildung zur Sucht- und Drogenberaterin. Ein Leben ohne Drogen ist möglich!“

 
 
 
 
 
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5.) „In den vergangenen 6 Jahren lebte ich das Leben einer verlorenen Seele. Partys, Lügen, Diebstähle, Raubüberfälle und Schießereien. Heute bin ich seit 60 Tagen clean und ich habe mich noch nie zuvor so lebendig gefühlt. Jahrelang habe ich meine Gefühle in Heroin, Kokain, Crack und Meth ertränkt. Ich hätte nie geglaubt, dass ich ohne Drogen leben könnte, doch es fühlt sich großartig an.“

 
 
 
 
 
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6.) „Durch das Bodybuilding kam ich zu meiner Drogensucht. Steroide, Amphetamine und Kokain. Seit letztem Jahr kam auch noch der tägliche Konsum von Crack hinzu. Ich war der arrogante Typ, der immer alles besser wusste, und hatte zudem ein ernstes Aggressionsproblem. Heute bin ich seit 78 Tagen clean. Ich überwand meinen Stolz und bat um Hilfe. Das hat mein Leben gerettet.“

 
 
 
 
 
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7.) „Als ich 14 war, bekam ich von meiner Psychologin Psychopharmaka verschrieben. Ich merkte schnell, dass es sich unheimlich gut anfühlt, wenn ich etwas mehr davon einnahm. Nach der ersten Überdosis wurde ich abhängig von Beruhigungsmitteln wie Benzodiazepinen. Ich nahm sie täglich, bis meine Schwester ihre erste Tochter zur Welt brachte. Endlich hatte ich einen guten Grund aufzuhören, um ein Vorbild sein zu können. Nun bin ich seit 120 Tagen clean und fühle mich so viel besser!“

 
 
 
 
 
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8.) „Mein Name ist Jamee und ich war abhängig von Heroin und Meth. Zwischen diesen beiden Fotos liegen 2 Jahre. Die besser aussehende Version von mir ist nur noch 2 Wochen von ihrem Schulabschluss entfernt. Entzug ist möglich!“

 
 
 
 
 
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9.) „Das Foto auf der linken Seite zeigt mich nach einer Überdosis Fentanyl. Ich hatte einen Herzinfarkt auf einer Restauranttoilette. Danach lag ich 6 Wochen im Krankenhaus. Ich schäme mich dafür, aber selbst danach wurde ich wieder rückfällig. Ein Freund zeigte mir ein Zwölf-Schritte-Programm, das mein Leben verändert hat. Für alle da draußen, die die Hoffnung aufgeben haben, schaut mich an! Am 9. August habe ich ein Jahr Drogenfreiheit gefeiert.“

 
 
 
 
 
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10.) „Ich war süchtig nach Heroin und Meth. Deshalb saß ich 212 Tage im Gefängnis und machte einen Entzug in einer stationären Rehaklinik. Ich bin mir zu 100 % sicher, dass das mein Leben gerettet hat. Das Foto auf der rechten Seite zeigt mich heute, nach 7 Monaten Abstinenz! Ich bin endlich frei und könnte nicht stolzer sein.“

 
 
 
 
 
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11.) „Ich war obdachlos und eine Herzinfektion raffte mich allmählich dahin. Ein Krankenhaus wies mich ab, weil sie mich dort nicht behandeln wollten, sie schickten mich zum Sterben auf die Straße zurück. Verlassen von allem und jedem, fand ich die Kraft zu entziehen. Ein anderes Krankenhaus behandelte mich schließlich und ich bekam die Herzoperation, die ich so dringend brauchte. Von diesem Moment an blieb ich sauber, auch wenn ich immer noch obdachlos war. Es war ein harter Kampf, aber nun bin ich schon 6 Monate clean.“

 
 
 
 
 
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12.) „Es macht mich immer wieder sprachlos, wenn ich die Fotos von vor vier Jahren – während meiner Abhängigkeit – mit Bildern von heute vergleiche. Wenn jemand das liest, der selbst unter einer Drogensucht leidet, dann möchte ich ihm sagen, dass es Licht am Ende des Tunnels gibt. Du kannst wieder mit dir ins Reine kommen, du musst nur an dich selbst glauben!“

 
 
 
 
 
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13.) „Ich habe immer gesagt, dass die vier Jahre der Heroinsucht daran schuld sind, dass ich alles verloren habe, aber das ist nicht wahr. Es hat mich exakt 30 Sekunden gekostet, mein Leben mit einem Schlag zu zerstören. Denn das ist genau die Zeitspanne, die es braucht, um das Zeug auf einen Löffel zu tun, es zu einem Schuss zu mischen und diesen in die Vene zu spritzen. Das Schlimmste war, als sie mir meine Tochter weggenommen haben. Ich kam damit nicht klar und fing an zu kämpfen. Der Entzug war sehr schwer und es hat lange gedauert, mein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Drogenfrei bin ich seit dem 12. März 2019.“

 
 
 
 
 
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14.) „Ich bin seit 60 Tagen clean von Heroin, Crack, Meth und anderen Opioiden. Das Foto links entstand am 12. September. Auf dem rechten Bild bin ich mit meiner Tochter an Halloween 2019 zu sehen.“

 
 
 
 
 
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15.) „Ich war eine lange Zeit hoffnungslos an Heroin und Meth verloren. Es war mir egal, ob ich lebe oder sterbe. Ich habe so oft versucht, clean zu werden, dass ich es nicht mehr zählen kann. Dieses Mal war es anders. Ich bin so dankbar für mein Durchhaltevermögen und für meine Familie, die mich nie aufgeben hat. Ich fühle mich dazu verpflichtet, dieses Foto zu teilen. Ich möchte anderen Menschen helfen, denen es geht, wie es mir damals ging.“

 
 
 
 
 
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Sie sind zwar alle tief gefallen, doch für ihren Mut und ihre Kraft, sich von den Drogen loszusagen, haben sie definitiv Respekt verdient.

Hast auch du ein Problem mit der Drogensucht? Dann findest du z.B. hier Hilfe (DRK-Suchtberatung).

Quelle:

Bored Panda

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