15 Filmszenen und wie sie wirklich entstanden sind.

Habt ihr euch auch schon immer gefragt, wie die Szenen in Action- und Fantasyfilmen entstehen? Wie bekommen zum Beispiel die Maskenbildner und Kulissenbauer nur so faszinierende Filmwelten hin?

Die Wahrheit ist: Obwohl Maskenbildner und Kulissenbauer tatsächlich wahre Wunder vollbringen können, wäre der Aufwand dafür heutzutage meistens zu hoch. Es würde viel zu lange dauern, etwa Tausende Statisten für einen kurzen Drehtag in Fantasiewesen zu verwandeln. Auch die Kulissen werden nur zum Teil wirklich gebaut. Die meisten Wunder entstehen stattdessen am PC: Durch die „Computer Generated Imagery Technologie“ (kurz: CGI) werden nicht nur Hintergründe animiert, sondern ganze Menschen und Figuren realistisch in den Film gezaubert. Die Schauspieler arbeiten dann mit sogenannten „Greenscreens“ und anderen Mitteln, die im Nachhinein digital bearbeitet werden.

 
 
 
 
 
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Der Instagram-Account „movies.effects“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, die wunderbare Welt der Spezialeffekte sichtbar zu machen. Mit erstaunlichen Vorher-Nachher-Bildern veranschaulicht die Plattform, wie sehr Spezialeffekte einen ganzen Film verändern können.

Im Folgenden findet ihr 15 Beispiele, die besonders interessant und lustig sind. Doch seid gewarnt: Ihr werdet die Filme nie wieder mit „unschuldigen“ Augen sehen können!

1.) Harry Potter und der Halbblutprinz (2009)

So sehr wir uns auch wünschten, die magische Welt um Harry Potter & Co. wäre irgendwo Wirklichkeit, beweist dieses Bild leider das Gegenteil: Hermine (Emma Watson) bekommt beim Zurückstellen ihrer heißgeliebten Bücher Unterstützung. „Magisch“ wirkt die Szene durch die herausragenden Hände trotzdem.

 

 
 
 
 
 
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2.) Game of Thrones (2014)

In der Serie „Game of Thrones“ schüchtert Daenerys Targaryen als Mutter der Drachen nicht nur ihre Untertanen ein. Ihre drei Drachen tragen nicht minder dazu bei, dass sie von so gut wie allen Königreichen respektiert wird. Zum Glück wissen wir nun: Statt furchteinflößender Drachen streichelt Schauspielerin Emilia Clarke ein mit grünem Stoff überzogenes Kissen.

 
 
 
 
 
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3.) Guardians of the Galaxy (2014)

„Guardians of the Galaxy“ erzählt die Geschichte einer Gruppe intergalaktischer Superhelden und deren kosmischer Abenteuer. Die Crew ist dabei alles andere als normal: Mit an Bord sind ein sprechender Baum und ein Waschbär, die immer wieder für lustige Szenen sorgen. Ohne CGI wäre das nicht machbar. Auf diesem Bild erkennt man den muskulösen Drax (Dave Bautista), wie er seinen pelzigen Kollegen Rocket Raccoon (im Original synchronisiert von Bradley Cooper) den Kopf tätschelt. Am Filmset sieht das weniger flauschig aus. Fun Fact: Im Gegensatz zu Rocket wurde Dave Bautista nicht bearbeitet; sowohl die Muskeln als auch die Körperbemalung sind echt!

 
 
 
 
 
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4.) Matrix (1999)

Die „Matrix“-Trilogie war vor 20 Jahren aufgrund neuartiger visueller Effekte und Kameraperspektiven revolutionär. Die Bandbreite an filmischen Tricks war überwältigend. Auch wenn ein paar der Effekte heutzutage etwas veraltet erscheinen mögen, kann niemand den legendären Status der Filmreihe leugnen.

 
 
 
 
 
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5.) Pirates of the Carribean: Salazars Rache (2017)

Die „Fluch der Karibik“-Filmreihe spielt überwiegend auf hoher See. Doch nicht alle Szenen wurden auch wirklich auf dem Wasser gedreht — das wäre viel zu aufwendig und mitunter auch gefährlich gewesen. Aber Hand aufs Herz: Wer hätte wohl gedacht, dass selbst diese Szene animiert ist? Die Kulisse sieht überzeugend echt aus!

 
 
 
 
 
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6.) Die Schöne und das Biest (2016)

„Die Schöne und das Biest“ ist ein weiterer Meilenstein in der CGI-Geschichte. In Bezug auf die Spezialeffekte liegt der Reiz jedoch eher bei dem Biest (Dan Stevens). Ursprünglich wollten die Filmemacher das Biest durch aufwendige Masken und Kostüme zum Leben erwecken, man entschied sich jedoch letztendlich – und erfolgreich – für die CGI-Technologie.

 
 
 
 
 
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7.) Alice im Wunderland (2010)

„Alice im Wunderland“ ist ein computergenerierter Film, der hauptsächlich mit Greenscreens arbeitete. Regisseur Tim Burton schaffte es, das fantastische Wunderland glaubhaft zum Leben zu erwecken. Ironischerweise wurde der Film dann jedoch von einigen genau für das Übermaß technischer Hilfsmittel kritisiert.

 
 
 
 
 
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8.) Planet der Affen: Prevolution (2011)

Schauspieler Andy Serkis schlüpfte schon oft in nicht-menschliche Rollen und kennt sich dank seiner Rolle als „Gollum“ in den „Herr der Ringe“- und „Hobbit“-Trilogien bestens mit der CGI-Technologie aus. Als Affe „Caesar“ überrascht er nicht weniger.

 
 
 
 
 
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9.) Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind (2016)

„Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ spielt im New York der 1920er Jahre. Allein für die zahlreichen Fabelwesen war die CGI-Technolgie notwendig, doch auch die Kulisse musste aufwendig am Computer nachbearbeitet werden. Die Dreharbeiten zum Film fanden übrigens am selben Ort statt, wie bereits die Dreharbeiten zur „Harry Potter“-Filmreihe: nämlich in den Warner Brothers Studios in London. 

 
 
 
 
 
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10.) Doctor Strange (2016)

In dieser Filmszene sieht es aus, als würde Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) durch eine sogenannte „Dimensionstür“ zu seiner Freundin Christine (Rachel McAdams) sprechen. In Wirklichkeit stehen die beiden — wer hätte das gedacht — im selben Raum. Obwohl die Szene im Grunde recht simpel aussieht, waren die Dreharbeiten wesentlich komplexer als bei den bisherigen Marvel-Verfilmungen.

 
 
 
 
 
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11.) The Jungle Book (2016)

Im Jahr 2016 wurde Mogli (Neel Sethi), der Junge aus dem Dschungel, wiedergeboren. Die beliebten Dschungeltiere Balu, Baghira, Shir Khan & Co. wurden in der neu aufbereiteten Version des Disney-Klassikers realistischer als je zuvor dargestellt. Dank der CGI-Animation bot sich den Zuschauern die Möglichkeit, die Dschungelbewohner aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben. Die Tierschutzorganisation P.E.T.A. belohnte den Regisseur des Films Jon Favreau sogar mit einer Auszeichnung, da er neue Wege fand, Tiere im Film darzustellen, anstatt sie auszubeuten oder gar zu verletzen.

 
 
 
 
 
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12.) Avatar (2009)

Der Regisseur James Cameron wartete ganze 10 Jahre, bis die CGI-Technologie so weit ausgereift war, seine brillante Vision des Filmes möglich zu machen.

 
 
 
 
 
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13.) King Kong (2005)

Die epische Neuverfilmung des Klassikers von 1933 wurde von Peter Jackson im Jahr 2005 umgeschrieben und neu produziert. Interessanterweise dauerte es ganze 18 Monate, die CGI-Version des Empire State Buildings anzufertigen, während der Bau des Originals in New York lediglich 14 Monate gedauert hat.

 
 
 
 
 
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14.) The Avengers (2012)

Die CGI-Animationen haben in den „Avengers“-Filmen einen hohen Stellenwert. Die Superhelden bekommen ihre Superkräfte schließlich nicht von irgendwo. Jeder „Avengers“-Film hatte bislang den Ruf, entweder eine der teuersten oder eine der umsatzstärksten Produktionen zu sein – oder eine Mischung von beidem.

 
 
 
 
 
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15.) Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Teil 2 (2011)

Huch, fast hätte man ihn gar nicht wiedererkannt! Voldemort (Ralph Fiennes) — mit Nase!

 
 
 
 
 
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Was für beeindruckende Einblicke hinter die Kulissen von Hollywoods Zauberwelt! Wenn du wissen willst, wie du selbst – und ganz ohne CGI-Technologie – Spezialeffekte mit deiner Kamera hervorzaubern kannst, dann schaue dir unbedingt noch diesen Beitrag an.

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