Mann entdeckt Mäuse im Garten und baut für sie ein Dorf.

Die einen finden sie süß, die anderen haben eine Heidenangst vor ihnen: Mäuse sind nicht jedermanns Sache. Aber selbst ausgesprochene Mäuseliebhaber würden in ihrer Zuneigung nicht unbedingt so weit gehen wie der Wildtierfotograf Simon Dell aus dem britischen Sheffield.

Facebook/BBC Radio Sheffield

„Weil ich ein begeisterter Wildtierfotograf bin, mache ich öfters Fotos von Vögeln an den Futterspendern in meinem Garten. Eines Tages sah ich dann zufällig eine kleine süße Maus auf dem Rasen, die aufrecht dastand“, erzählt Simon – sie war jedoch nicht die einzige, wie sich später herausstellte.

Als ihm klar wurde, dass gar eine kleine Mäusefamilie in seinem Garten lebte, kam ihm eine besondere Idee. Anstatt die kleinen Tierchen zu verjagen oder sie schlicht zu ignorieren, begann Simon – im wörtlichen Sinne – ein kleines Bauprojekt.

Der Fotograf traf die Entscheidung, für seine Gartenmäuse eine Art Minidorf zu errichten. Die niedlichen Tierchen bekamen jedoch nicht nur kleine Behausungen, sondern auch einen kleinen Spielplatz und allerhand Zubehör. Beispielsweise steht für die Mäuse ein Mini-Fahrrad bereit, obwohl sich Simon sicher ist, dass sie es nicht oft benutzen. Simon hat das Dorf jedoch nicht nur gebaut, um schöne Fotos von seinen neuen Untermietern machen zu können.

„Katzen streunen unweit meines Gartens herum, weshalb das Dorf den Mäuschen ein wenig Sicherheit geben soll. Ich hatte daher mehrere Baumstämme gesammelt und zu einem Haufen getürmt, in den sie sich zurückziehen können. Die Mäuschen sind mir gegenüber mittlerweile sehr zutraulich und wissen, dass ich ihnen nichts Böses will“, erklärt er.

„Ich liebe die Natur und es erwärmt mein Herz, dass ich mein Leben mit solch liebenswürdigen Tierchen teilen darf“, erzählt Simon. „Sie sind einfach süß. Das war eine tolle Gelegenheit, ihnen ein sicheres Zuhause zu bauen und ein paar schöne Bilder zu machen."

Aber mit dem Bau des Minidorfes war es nicht getan, denn Simon sorgt außerdem dafür, dass es seinen kleinen Untermietern auch sonst an nichts mangelt: „Jeden Tag lege ich etwas Futter in den Garten. Wenn ich in der Umgebung spazieren gehe, pflücke ich Beeren, Nüsse und Ähnliches und gebe sie den Mäuschen“, sagt der Wildtierfotograf erfreut.

Das folgende Video (auf Englisch) enthält weitere Aufnahmen der putzigen Gartenbewohner:

Besser hätte es für die entzückenden Tierchen kaum kommen können! Sie dürfen in einem reizenden Mäusedörfchen leben und Simon erhält dafür die Möglichkeit, tolle Bilder zu machen. Wie schön, dass Maus und Mensch so gut miteinander auskommen können!

Quelle:

innerstrength

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